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Regionalpark Škocjanske jame (der St. Kanzians Grotten) Škocjanske jame wurden wegen ihrer besonderen Bedeutung im Jahre 1986 von der UNESCO in die Liste des Welterbes aufgenommen. Slowenien hat sich verpflichtet, den Schutz des Regionalparks zu ubernehmen und hat daraufhin das Gesetz uber den Regionalpark Škocjanske jame verabschiedet. Den Park verwaltet die 0ffentliche Anstalt -Park Škocjanske jame, Slovenija, Škocjan Nr.2. Der Regionalpark Škocjanske jame liegt im sudwestlichen Teil Sloweniens,
auf dem ursprunglichen - klassischen Karst.
Der Regionalpark befindet sich in der Gemeinde Divača. Seine Oberfl*che betr*gt 413 Hektar und umfa*t das Grottengebiet, das Gebiet *ben den Grotten, das System der Einbruchsfl*sse und der Flu*engen des Flusses Reka, bis hin zur Br*cke in *koflje. Die Grenze des Parks verl*uft im Westen bis zur Autobahn Kozina-Diva*a, im Norden erfa*t er einen Teil des Diva*a Karstes und im S*dosten reicht er bis zum Fu*e des Flysch Gebirges -Brkini*. Der *bergang des Flusses von Flysch auf Kalkstein wird Kontakt-Karst genannt und deshalb sind Škocjanske jame, die sich auf so einem *bergangsgebiet befinden, ein einmaliges Beispiel dieser Erscheinung. Im Regionalpark findet man die typische und nie gesehene Karst Landschaft, in der sich die meisten Karsterscheinungen auf so einem kleinen Gebiet befinden. Zusammen mit dem Grottensystem, den Einbruchst*lern und einzelnen Kulturdenkm*lern, bildet der Regionalpark die typische -Karstarchitektur*. Die klimatischen Bedingungen in den Dolinen und Grotteneing*ngen erm*glichen die Erscheinung und Verflechtung der Alpen- sowie auch der Mittelmeerflora. Die einmalige Erscheinung der Fauna und Flora, vereinigt in der Symbiose auf so einer geringen Fl*che, gibt diesem Gebiet einen bedeutenden Wert im Sinne der biotischen Vielfalt. Die Parkangestellten und Parkbewohner achten auf die Erhaltung der nat*rlichen Ekosysteme, der arch*ologischen Gebiete und die Erneuerung des Bauerbes und der naturidentischen Bewirtschaftung. Škocjanske jame haben ein verzweigtes System der H*hleng*nge in einer L*nge von 5,8 km. Der H*henunterschied zur tiefsten Stelle betr*gt 209 m. Die Grotten sind die gr**te und bekannteste Naturerscheinung auf dem Gebiet des klassischen Karst. Mit der Versetzung der Flu*schwinden in der geologischen Vergangenheit, entstanden unter den unterirdischen H*hlen viele Einbruchst*ler. Die Velika und die Mala Dolina verzaubern mit ihrer Tiefe von 163 m jeden Besucher. Den sch*nsten Blick auf beide Dolinen mit der nat*rlichen Br*cke und der Grotte, die sie trennt, hat man vom Aussichtspunkt. Die H*hlen sind der Beginn des unterirdischen Systems der Grotten mit der Flu*enge und gro*en S*len. Die H*he der Flu*enge ist anmanchen Stellen sogar h*her als 100 m. Škocjanske jame haben wahrscheinlich den gr**ten Grottensaal in Europa mit seinen 12.000 m2 (1,2 ha) im Qoerschnitt. Der Flu* Reka flie*t unterirdisch fast 40 km weit bis zu den Quellen des Flusses Timav in der Bucht von Triest. Auf dem Gebiet des Parks befinden sich drei kleinere Siedlungen mit typischer Karst- Architektur: Škocjan, Betnja und Matavun. Interessant ist vor allem die Siedlung Škocjan, die in der Vergangenheit eine Burganlage war. Heute stellt sie mit dem Markt und der Kirche des St. Kanzian, dessen Namen die Grotten tragen, ein Siedlungsdenkmal dar. Auf dem Gebiet des Parks befinden sich mehrere arch*ologische Gebiete und Standorte (Siedlungen, Gr*berfelder und H*hlenfunde), die aus verschiedenen arch*ologischen Zeitaltern stammen und die wegen ihres besonderen Wertes unter den Schutz des Kulturerbes gestellt wurden. Die Steinh*user mit ihren Steinbrunnen, Lebensquellen, die Portale, die Scheune zum dreschen und zur Aufbewahrung des Getreides, Eiskeller, Wasserm*hlen und der Friedhof mit alten Grabsteinen, bilden den Lebens- und Kulturkreis der Einheimischen. Die Besucher laden wir ein, die Sch*nheiten des Karstes in unserem Park voll auszukosten und mitzuhelfen die Natur- und Kulturwerte f*r uns und zuk*nftige Generationen zu erhalten. |
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