Vielleicht ist Celje tatsächlich nur eines der Provinzstädtchen, von
denen es im mitteleuropäischen Raum durchaus nicht wenig gab. Überraschende
Ähnlichkeit, städtebauliche und architektonische Verwandtschaft, ansprechende
Gepflegtheit und echte Gemütlichkeit sind wohl das edle Erbe einer gemeinsamen
Vergangenheit.
Und dennoch ist Celje eine einzigartige und unwiederholbare Stadt!
Hervorragende Lage, malerische Umgebung, ruhmreiche Geschichte und nette,
gastfreundliche, offene Menschen gestalten zusammen schon jahrhundertelang
ein Bild des Andersartigen.
Willkommen in Celje, in der Region ©tajerska, der slowenischen Steiermark!
Ruhmreiche
Geschichte
An den Ufern der klaren Savinja finden sich Spuren einer Besiedlung
bereits aus der Älteren Eisenzeit, und zur Zeit der Kelten entstand auf
den Terrassen unterhalb des Hausbergs Miklav¹ki hrib die erste erwähnte
Siedlung. In der Regierungszeit des römischen Kaisers Claudius, in der
Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr., erhielt die Siedlung das römische Stadtrecht,
und in den folgenden zwei Jahrhunderten entwickelte sie sich allmählich
zum weithin bedeutendsten Mittelpunkt für Handel, Gewerbe und Kultur in
der römischen Provinz Noricum. Die ungemein reichen Ausgrabungen beweisen,
dass das antike Celeia nach dem Reichtum und Wohlstand seiner Einwohner
die Nachbarstädte weitaus übertraf. Die alten Schriftsteller verglichen
es sogar mit dem berühmten Troja. Der Stadt, die in ihrer reichen Geschichte
grandiose Höhen, aber auch schmerzliche Tiefen erlebte, gab man den Namen
»zweites Troja« bei.
Das im 4. Jahrhundert n. Chr. gegründete Bistum Celeia blieb trotz heftiger
Barbareneinfälle bis zum Ende des 7. oder sogar bis zum Beginn des 8. Jahrhunderts
bestehen, als die Stadt von der geschichtlichen Bühne verschwand.
Unter den Sternen der leistungsfähigen Prinzen von Celje (Jahrhundert
14 und 15), kam die Stadt von Celje zum Leben zurück und stellte bald seinen
alten historischen Ruhm wieder her. Es war die Verwaltungsstelle der sehr
großen provinziellen Gegend geworden, besessen durch die Dynastie, der
die Zählimpulse von Celje eine Absicht hatten, entlang einer einzelnen
Landesgrenze zu vereinigen. Während ihrer Periode ist die ehemalige Stadtregelung
das Stadtrechte â? zugesprochen worden ", das darauf seinen Aufbau, Wirtschaft
und Kultur als fürstlicher Sitz entwickelt. Tatsächlich in der späten Periode
des Principate, während der letzten Zählimpulse von Celje, war die Stadt
die einzige echte Mitte von Humanismus und von Renaissance im slowenisch
Land und eine der wichtigsten politischen Mitten in Europa dieser Zeit.
Auch nach 1456, als der Machtkampf zwischen den Cilliern und den Habsburgern
mit der Ermordung des letzten Cillier Fürsten Ulrich II. zu Gunsten der
letzteren endete, erlitt die Stadt an der Savinja keine Einbußen. Auch
in den Jahren der schwersten Prüfungen ist es ihr gelungen, neue Wege und
Hoffnungen zu finden. Im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts,
als in den Vororten und der weiteren Umgebung der Stadt bereits moderne
Maschinenfabriken entstanden, entwickelte sich Celje wie zum Trotz konstant
und sicher zu einer Sommerfrische, die weit und breit Renommee durch Gastfreundlichkeit
und Gemütlichkeit, prächtige Umgebung, heilkräftige Bäder in der kristallklaren
Sann (Savinja), reges Kulturleben und vielfältiges Erbe seiner reichen
Vergangenheit besaß.
Nur wenige Städte in Slowenien können nämlich so viele erhaltene und
in das moderne urbane Ambiente einbezogene antike und mittelalterliche
Kulturdenkmäler vorweisen. Gepflasterte römische Straßen, seltenes altchristliches
Baptisterium, imposante Burg Ober-Cilli und ehemaliger Fürstenhof der Cillier
sowie Kirchen und renovierte mittelalterliche Stadtmauer zeugen vom einstigen
Machtzentrum und Ruhm des »zweiten Troja«.
Schon ein kurzer Rundgang durch die Stadt offenbart hervorragende Baudenkmäler
aus anderen, späteren Perioden. Das Alte Grafenschloss (Grafei), das das
Regionalmuseum beherbergt, ist eines der schönsten Beispiele der Renaissance
in Slowenien. An barocken Glanz erinnern die Pestsäule auf dem Hauptplatz
und das Prothasi-Palais mit einem prächtigen Trausaal. Klassizistische
Architektur ist durch das alte Rathaus vertreten, in dem schon mehrere
Jahrzehnte das Museum für neuere Geschichte untergebracht ist. Eine Reihe
von Bauwerken in den verschiedenen historischen Stilen repräsentiert Celje
am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts: vom prächtigen Nationalen
Kulturhaus im Neorenaissancestil bis zum imposanten neugotischen Deutschen
Haus, dem heutigen Celje-Haus. Schon jünger sind natürlich die Meisterwerke
des namhaften Architekten Jo¾e Pleènik, vor allem das prächtige Gebäude
der ehemaligen Volksdarlehenskasse an der Ecke Vodnikova ulica und Stanetova
ulica.
Von Celjes reicher Vergangenheit kann man sich auch in den beiden Stadtmuseen
informieren und überzeugen lassen. Die Sammlungen des Regionalmuseums,
die die Geschichte von Celje und der weiteren Umgebung von der Altsteinzeit
bis zum 20. Jahrhundert zeigen, werden von Fachleuten unter die schönsten
Sloweniens gereiht, und das Deckenfresko im Hauptsaal des Grafenschlosses
ist überhaupt das bedeutendste Zeugnis der bildenden Kunst zwischen Renaissance
und Barock auf slowenischem Boden. Die Geschichte Celjes im 20. Jahrhundert
wird vom Museum für neuere Geschichte präsentiert, in dessen Rahmen auch
ein Kindermuseum und als Dependance in der Razlagova ulica noch das gläserne,
im mitteleuropäischen Raum einzigartige Pelikan-Fotoatelier eingerichtet
sind. Das künstlerische Erbe ist in der Galerie der modernen Kunst zu besichtigen,
das im renovierten Trakt des Fürstenhofs untergebracht ist.
Vielfalt
des gastronomischen Angebots
Wenn man, müde vom Bummel und von den Besichtigungen der Sehenswürdigkeiten,
die Eindrücke zusammenfassen und eine Stärkung zu sich nehmen möchte, kann
man nette Gasthäuser, Cafés, Bistros oder Restaurants besuchen, die nach
Gepflegtheit und Angebot hinter ähnlichen Lokalen in größeren mitteleuropäischen
Städten nicht zurückstehen. Hier verstehen es die Meisterköche, alles zuzubereiten,
was man sich nur wünscht: von bodenständigen slowenischen Gerichten bis
zu Spezialitäten der internationalen Küche.
Lokale gibt es in Celje nahezu auf Schritt und Tritt, weshalb es mit
einem guten Tipp der freundlichen Kellner sicher nicht schwer fallen wird,
Speisen und Getränke nach seinem Geschmack auszuwählen. Fast überall weiß
man auch die ein und andere Spezialität anzubieten, für die man in der
Stadt und der Umgebung bekannt ist.
Ist es nicht originell, dass man sich nach einer Besichtigung der Sehenswürdigkeiten
sogar mit einem echten mittelalterlichen Schmaus stärken kann, der – nach
alten Rezepten – von Meisterköchen im Hotel Europa zubereitet wird? Und
was ist zu der Tatsache zu sagen, dass schon in der Altstadt gute, alte
„ländliche- Gaststätten zu finden sind, wo kulinarische Köstlichkeiten
angeboten werden, die nur noch unsere Großmütter zuzubereiten verstehen?
Hunger und Durst wird man in Celje bei den vielen guten und verschiedenartigen
Lokalen wirklich nicht leiden. Wenn man in der Stadt an der Savinja noch
ein paar Tage bleiben möchte, wird man mühelos eine geeignete Unterkunft
in einem der 4 gepflegten Hotels finden. In keinem wird man sich mit dem
lästigen Problem herumschlagen müssen, wo man seinen Wagen sicher abstellen
kann.
Reiz
der malerischen Umgebung
Viele Reisende, die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts Celje besuchten,
waren von der Stadt so begeistert, dass sie es „Perle an der Sann- nannten.
Celje kann tatsächlich eine hervorragende Lage und prachtvolle, malerische
Umgebung vorweisen, die zu kürzeren und längeren Ausflügen geradezu auffordert.
Ein Spaziergang durch den Stadtpark und auf gepflegten Wanderwegen entlang
der Savinja bis Grièko tut gut und verleiht neue Kraft und Schwung für
den mühseligen Alltag. Mit etwas mehr Mühe gelangt man auf die Hausberge
Miklav¹ki hrib und Jo¾efov hrib (auf beiden steht nach alter slowenischer
Tradition eine sehenswerte Wallfahrtskirche) und auf dem Pelikan-Weg zur
Alten Burg Ober-Cilli, der man in den letzten Jahren durch zielstrebige
Renovierungsarbeiten einstige Mächtigkeit und Größe mit Erfolg zurückgibt.
Wenn man sich für die Bergwelt interessiert, gibt es dafür direkt am
Stadtrand zahlreiche Möglichkeiten. Eine der attraktivsten ist zweifelsohne
die Wanderung auf die Celjska koèa, von wo es nur noch eine kurze Wegstrecke
bis zum idyllischen Dorf Svetina mit einem prächtigen gotischen Kirchlein
ist. Den dortigen pittoresken Friedhof hat sich auch die namhafte Schriftstellerin
und Weltenbummlerin Alma Karlin als letzte Ruhestätte gewählt.
Vielleicht ist auch der größte Stausee Sloweniens, ©martinsko jezero,
ein reizvolles Ziel, das vielfältige Erholungs- und Sportmöglichkeiten
bietet: von Wandern und Radfahren bis zu Baden, Bootfahren, Reiten und
Angeln.
Aber die Gründe für einen Besuch in Celje sind damit keineswegs erschöpft!
So wie früher ist Celje auch heute ein hervorragender Ausgangspunkt für
kürzere und längere Ausflüge ins Savinjatal und in die zahlreichen umliegenden
Heilbäder.
Vom Reichtum und kulturellen Einfluss des antiken Celeia kann man sich
am besten in der bestens erhaltenen römischen Nekropole in ©empeter überzeugen,
und die nur ein paar Kilometer weit entfernte Schauhöhle Pekel offenbart
die Geheimnisse der unterirdischen Karstwelt. Über die Schönheiten des
Oberen Savinjatals ist kein Wort zu verlieren, und das unter Naturschutz
stehende Hochtal Logarska dolina ist ohnehin schon seit jeher ein ganz
besonderes Erlebnis.
Nicht weniger überrascht wird man vom hervorragenden Angebot der umliegenden
Naturheilbäder sein. Nach La¹ko, Dobrna, Zreèe, Atomske Toplice Podèetrtek
und Roga¹ka Slatina ist es von Celje tatsächlich nur eine kurze Strecke.
Wenn man sich ein paar Tage in der freundlichen Stadt an der Savinja aufhält,
kann man sich den beinahe unglaublichen Luxus leisten, jeden Tag ein anderes
Heilbad zu besuchen! Die Wahlmöglichkeit bedeutet hier jedenfalls Qualität.
Renommee
des guten Gastgebers
Celje ist eine geradezu ideal große Stadt, um alle Vorteile, die es
besitzt, kennenlernen zu können. Restaurants, ländiche Gasthäuser und Cafés,
Hotels, Werkstätten und Läden, Sport- und Erholungsanlagen, Museen und
Galerien sowie Kultur- und Naturdenkmäler reihen sich auf Schritt und Tritt
aneinander.
Man fühlt sich wohl, da man sich zur Urlaubszeit nicht mit den lästigen
Unannehmlichkeiten der Großstädte herumschlagen muss – durch Celje kann
man ja ohne Stadtplan in der Hand bummeln, und auf Bus, Straßenbahn und
Metro braucht man ebenso nicht zu warten.
Jedoch wird man die Vorteile der Beherrschbarkeit und Überschaubarkeit
Celjes noch deutlicher spüren, wenn man in der Stadt an der Savinja auf
Geschäftsreise ist. Celje bietet ein geeignetes und anregendes Ambiente
für geschäftliche Treffen.
Die Zahl der einheimischen und internationalen wissenschaftlichen, kulturellen
und geschäftlichen Treffen, Symposien und Seminare mit hoher Beteiligung
stellt Celje in den letzten Jahren an die Seite der bedeutendsten Tagungszentren
Sloweniens. Die renovierten Säle des Nationalen Kulturhauses und des Celje-Hauses,
die mit ihrem Glanz an die ruhmreiche Vergangenheit der Doppelmonarchie
erinnern, werden die Tagungsteilnehmer bestimmt begeistern. Aber auch die
neuen, modern ausgestatteten Kongresssäle (in den Hotels oder im Rahmen
der Messe Celje), in denen einige Hundert bis 2000 Teilnehmer Platz finden,
können problemlos alle Anforderungen erfüllen. Wenn dazu noch die entsprechenden
Hotelbetten und die freundlichen Gastgeber gerechnet werden, die die Sorge
um Organisation und reibungslosen Arbeitsablauf übernehmen, gibt es bestimmt
keinen Grund mehr, sich in dem zwar vielfältigen Angebot an diesbezüglichen
Zentren gerade für Celje zu entscheiden.
In den letzten Jahren fanden in Celje zahlreiche Meetings, Symposien
und Kongresse statt. Deren Erfolg ist die beste Garantie dafür, dass sich
auch potentielle Tagungsteilnehmer in der Kongressstadt Celje wohl fühlen
werden.
Reiz
der Jugend
Jugend und Alter sind untrennbare Pole des menschlichen und jedes Lebens;
wie der Süden und Norden, die schon alle Ewigkeit ihr gemeinsames irdisches
Schicksal teilen. Und obwohl sie anscheinend weit auseinander leben, sind
sie dennoch jeder für sich und zusammen Teil eines Kreises, der nirgends
beginnt und nirgends endet.
Mit den Städten ist es nicht anders. Deshalb ist Celje eine altertümliche
und junge Stadt zugleich. Das ehrwürdige Alter, das nahezu auf Schritt
und Tritt von Zeugnissen der reichen und ruhmvollen Vergangenheit bestätigt
wird, geht in der Stadt an der Savinja im Schritt mit dem Leben und der
Jugend.
Wenn schon frühmorgens die Züge und Busse mit den Mittelschülern aus
dem Savinjatal und Zasavje, aus Kozjansko und vom Fuß des Pohorje in Celje
ankommen und sich auch die Türen der Grundschulen lärmend öffnen, verjüngt
sich Celje immer aufs Neue. Am Nachmittag, wenn sich die Schultüren schließen
und der Tag im Frühling noch weit vom Abend ist, hat es die ausgelassene
Jugend auf dem Heimweg nicht mehr eilig.
Die Ufer der Savinja und der daneben liegende hundertjährige Stadtpark
locken Paare, gesellige Grüppchen und Gruppen. Die Klubs, Cafés und Gasthäuser
bleiben deshalb auf keinen Fall leer; in allen Jahreszeiten ist die Jugend
eben gleich ausgelassen und auf Vergnügungen aus.
Am Abend und zu fortgeschrittener Stunde, vor allem am Wochenende, leben
die Konzertsäle und Diskotheken auf, und die jungen Leute erwarten gern
den Tag mit Musik und Tanz.
Wenn müde Partyfreaks erst langsam schlafen gehen, machen sich junge
Sportler schon voller Elan zum Training und Wettkampf und Musiker zu Übungen
auf den Weg.
Obwohl die Jugend schon seit jeher wie eine natürliche Einheit ist,
hat sie dennoch verschiedene Gesichter. Überall auf der Welt und in Europa,
auch im altertümlichen Celje, das nicht nur mit der Zeit seiner Jugend,
sondern auch mit der Jugend seiner Zeit zu leben versteht.
Sportliche
Bewegung
Celje ist an der Schwelle des 3. Jahrtausends zweifelsohne eine Stadt
des Sports: Es kann auf eine reiche Sporttradition zurückblicken und beweist
mit seiner sportlichen Gegenwart zugleich, dass es im slowenischen und
europäischen Sport und sogar im weltweiten Maßstab einen festen Platz und
Renommee besitzt.
Wer kennt nicht die hervorragenden, legendären Athleten aus Celje wie
etwa Stanko Lorger und Nata¹a Urbanèiè und die jetzigen Stars, zu denen
bestimmt Gregor Cankar zählt? Wer kennt nicht die ausgezeichneten Handballer
aus Celje, die den slowenischen Raum schon seit Jahren souverän beherrschen
und als eine der besten Mannschaften im europäischen Spitzenfeld liegen?
Wer erinnert sich nicht der früheren Kegelweltmeisterinnen aus Celje? Und
der reichen Geschichte des Basketballs in Celje, der Slowenien eine Reihe
hervorragender Basketballspieler und Trainer, darunter auch Zmago Sagadin,
brachte?
Dann sind hier noch volle 80 Jahre Fußball und 50 Jahre Schwimmsport
in Celje zu nennen! Und es ist eine Tatsache, dass Celje schon mehr als
100 Jahre ein Zentrum des Bergsports und Alpinismus der Spitzenklasse ist
und in der letzten Zeit auch im Judo europäischem und weltweitem Vergleich
standhält.
Aber all das würde es nicht geben, wenn die Stadt an der Savinja nicht
die Möglichkeiten geschaffen hätte, dass sich mit der ein und anderen Sportdisziplin
ganze Generationen beschäftigen. Celje ist eben eine Stadt, die etwas vorzuweisen
und anzubieten hat – von Sportplätzen und Turnsälen bei den Grund- und
Mittelschulen, Frei- und Hallenbad, Kegelbahn, Schießplatz und Eislaufplatz
bis zu Skipisten auf der Celjska koèa und in Svetina, zahlreichen Tennisplätzen,
Fußball- und Leichtatheltikstadion und Sporthalle Golovec.
Messestadt
Schon seit 1922, als die damaligen Gewerbetreibenden in der Grundschule
von Celje die erste Gewerbeschau veranstalteten, leben die Messen mit der
Stadt, und die Stadt lebt mit den Messen.
Ganzjährig: von den ersten Frühlingsmessen, zu denen die hervorragend
besuchten Messen »Flora« und »Auto und Pflege« zählen, über die Internationale
Gewerbemesse, der wichtigsten Veranstaltung auf diesem Gebiet in Slowenien,
bis zur zunehmende Beachtung findenden Messe Domofin und zum Weihnachts-
und Neujahrsmarkt.
Im Unternehmen Messen Celje, das schon jahrzehntelang die Messetradition
von Celje pflegt und vorantreibt, denkt man immer wieder vor allem an die
zufriedenen Aussteller und Besucher, auf deren Erfolg, Wohlbefinden und
guten Eindruck. Man ist sich bewusst, dass gerade geschäftlich erfolgreiche,
hervorragend besuchte Messen in vieler Hinsicht zum touristischen Renommee
der Stadt beitragen können.
Die Unverkennbarkeit der Stadt an der Savinja und damit auch Sloweniens
in Europa hängt nämlich zweifellos auch vom Erfolg der Messen in Celje
ab. Tausend und abertausend Aussteller und Besucher sind deshalb jedes
Jahr der neuerliche Beweis dafür, dass Celje eine echte Messestadt ist.
Die Stärke und Tradition der Messen von Celje wird am besten von den
Menschen aus dem In- und Ausland bestätigt, die nach Celje kommen im Wissen,
dass die Messen von Celje nicht von gestern und nicht nur für heute sind.
Offen für Europa und die Welt leben sie schon lange vor allem für das Morgen.
Reges
Kulturleben
Die Kultur ist in Celje keine billige Parole, sondern wirkliches Leben
alltags und feiertags. Wer es nur wünscht, kann wählen, und niemand braucht
sich einsam zu fühlen oder Langeweile zu verspüren!
In der Stadt an der Savinja ist eine Reihe kultureller Einrichtungen
tätig - Amt für Kulturveranstaltungen, 4 Galerien und 2 Museen, Historisches
Archiv, Kinos, Zentralbücherei, Slowenisches Volkstheater Celje und fast
50 Kulturvereine (vor allem Chöre, Orchester, Tanzschulen und Amateurtheater),
die mehr oder weniger von der Regionalen Außenstelle des Slowenischen Fonds
für den Amateur-Kulturbetrieb betreut werden.
Das ganze Jahr hindurch herrscht reges Kulturleben. Bereits die einen
sicheren Platz einnehmenden »Tage der Kommödie« im Slowenischen Volkstheater
Celje (im Februar), das traditionelle Internationale Jugendchor-Festival
(alle zwei Jahre im Mai) und der großen Anklang findende und sorgfältig
geplante »Sommer in Celje, der Fürstenstadt« (von Juni bis Oktober) sind
neben den zahlreichen Konzerten und anderen Ereignissen das, was die Stadt
an der Savinja an Kulturellem auch im weiteren slowenischen und europäischen
Raum präsentiert und zur Geltung bringt.
Dabei darf natürlich nicht auf das einzige Kindermuseum Sloweniens,
Hermanov brlog ("Hermann-Höhle"), vergessen werden, das im Rahmen des Museums
für neuere Geschichte eingerichtet ist, und auch nicht auf das im In- und
Ausland bekannte »Goldene Akkordeon«, das als Großveranstaltung und Wettbewerb
von Akkordeonisten bereits 20 Jahre vom Kultur- und Kunstverein Ljubeèna
veranstaltet wird.
Celje ist als eine der größeren Städte des jungen slowenischen Staates
konstant bestrebt, sein Renommee als kultureller Mittelpunkt, als Stadt,
die die Kultur pflegt, zu erhalten und weiter auszubauen. Als Stadt, die
sich bewußt ist, dass gerade die Kultur ihr geistiges Erscheinungsbild
und damit auch ihr Morgen prägt. |